Kiew – die Hauptstadt der Ukraine zeigt sich dem Urlauber als Stadt der Kontraste

Kiew präsentiert sich dem Touristen als kontrastreiche und geschichtsträchtige Stadt. Die Landeshauptstadt der Ukraine mit rund 2,7 Millionen Einwohnern zählt zu einen der ältesten Städte Europas und auch zu einer der grünsten. Dank der boomenden Wirtschaft hat sich die Stadt zu einer Metropole entwickelt und zeigt neben den vielen historischen, geschichtsträchtigen Bauten ein vielfältiges neues Baugeschehen.
Dem Touristen bieten sich neben zahlreichen Kirchen mit glänzenden Kuppeln Plattenbauten aus der sozialistischen Zeit und neue pompöse Bauten der Neureichen Kiews.

Städteurlaub der Kontraste

Historische Sehenswürdigkeiten und geschichtsträchtige Bauten findet der interessierte Tourist in Kiew mehr als genug. Das Flair der Stadt erschließt sich auf der breiten Flaniermeile Kreschatik auf 2km Länge. Hier tobt das Leben, zahlreiche Cafés, Restaurants und Geschäfte laden zum Bummeln und Verweilen ein. Am Wochenende ist diese Straße für den Verkehr gesperrt und es entwickelt sich eine bunte fast volksfestartige Stimmung. Die Mitte des Kreschatik bildet der beeindruckende Unabhängigkeitsplatz.
Aber viele weitere Teile Kiews sind sehr sehenswert und ein Besuch lohnt sich hier immer. Hierzu zählen auch das heilige Höhlenkloster, dessen Labyrinth mit Kerzenlicht erkundet werden kann, die zahlreichen Klöster und Kirchen.

Das wohl ungewöhnlichste Gebäude Kiews ist das „Monsterhaus“, das Haus der Chimären. Es wurde 1903 mit dem neuen Baustoff Zement errichtet und ist mit exotischen Tieren und Fabelwesen aufwändig dekoriert. Das Gebäude findet der interessierte Tourist im Regierungsviertel gegenüber vom Präsidentenamt. Heute befindet sich darin das Museum ukrainischer Volkskunst.

Der Memorialkomplex in der Nähe des Höhlenklosters wird durch die 102m hohe Frauenstatue „Mutter Heimat“ dominiert. Auf dem Museumsgelände sind Kriegsgeräte aus dem 2.Weltkrieg und dem 1.Afghanistankrieg zu besichtigen. Vom Hügel aus präsentiert sich ein fantastischer Blick über die Stadt und den Dnepr.

Kiew ist eine grüne Stadt. Zahlreiche Parkanlagen, straßenbegleitendes Grün und der Dnepr, der die Stadt in zwei Teile teilt, laden zum spazieren gehen ein. Im großen botanischen Garten lässt sich die älteste Palme der Ukraine besichtigen.

Die Kontraste der Stadt – von historischen und sakralen Bauten über stalinistische Prachtbauten bis hin zur Moderne – zeigen eine seltene Mischung und lohnen, Kiew kulturell zu entdecken.

Kleine Tipps für die Reise nach Kiew

Sprachlich kommt der deutsche Tourist mit Russisch- oder Englischkenntnissen ganz gut weiter. Weniger Glück besteht mit der deutschen Sprache. Doch die Kiewer sind hilfsbereit und aufgeschlossen und eine Verständigung lässt sich mit Geduld immer erzielen. Die Hauptstadt der Ukraine ist zu jeder Jahreszeit schön, doch Mai und die Herbstzeit bieten das beste Klima zur Erkundung der Stadt. Heißester Monat ist der Juli.
Der Reisende kann bis zu 1.000 US-Dollar mitnehmen, in Restaurants werden auch Kreditkarten akzeptiert. Eine Stadtkarte kann an jedem Kiosk erstanden werden. Kiew ist für ein reges Nachtleben bekannt, welches unbedingt in den Urlaub mit eingeplant werden sollte. Daher bietet sich auch an die Unterkunft in Kiew so zu planen, dass sie nicht weit entfernt von den wichtigsten Stadtvierteln ist. Auch sollte die Vielseitigkeit der nationalen Küche genossen werden.

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