Tauchparadies Seychellen: Tauchen auf den Inner und Outer Islands

115 Inseln bilden südlich des Äquators den Inselstaat Seychellen. Ihrer Lage nach werden sie in die Gruppen Inner Islands und Outer Islands unterteilt. Ein Teil der Inseln gehören zu den Granitinseln der Inner Islands, die sich um die Hauptinsel Mahé herum befinden. Auf ihr liegen der internationale Flughafen und die Hauptstadt Victoria. Die Granitinseln bilden den wirtschaftlichen Mittelpunkt des Inselstaates.

Die Outer Islands sind Riffinseln sowie Korallenatolle und wenig besiedelt. Geschätzt wird der Inselstaat besonders von Tauchern und Schorchlern. Vom Fünf-Sterne Hotel bis hin zur familiär geführten Ferienwohnung werden die Seychellen den Ansprüchen jeden Urlaubers gerecht. Neben einer Unterkunft in den Bergen werden auch Ferienwohnungen und Hotels in Strandnähe angeboten.

Farbenprächtige Unterwasserwelt der Inner und Outer Islands

Die Inner Islands bestehen aus den Überresten eines Unterwassergebirges. Abhängig von der Lage der Insel und der Windrichtung sind die inneren Inseln bei Tauchbegeisterten besonders beliebt. Die besten Tauchgebiete der Inner Islands sind in der Umgebung von La Digue, Mahé, Victoria und Praslin. Die riesigen Unterwasserfelsen bieten Korallen und Schwämmen einen Lebensraum sowie der unzähligen Unterwasserfauna einen Unterschlupf in den Höhlen und Spalten. So kann man neben Walhaien auch Schildkröten, Ammenhaie oder Adlerrochen bewundern.

Artenreicher hingegen sind die äußeren Inseln im Süden des Inselstaates. Die Koralleninseln der Outer Islands sind kaum bewohnt. So haben erfahrene Taucher die Möglichkeit noch unerforschte Unterwasserwelten zu bestaunen. Zu den am häufigsten vertretenen Lebewesen zählen unter anderem der Barsch, verschiedene Haiarten, Thunfische oder Barrakudas.

Tipps für einen erfolgreichen Tauchurlaub

Die besten Monate, um zu tauchen, sind April/ Mai und Oktober/ November. Die Sicht unter Wasser liegt dann teilweise bei 30 Meter und die Wassertemperatur steigt auf 29 Grad Celsius. In Küstennähe sind Tauchtiefen von acht bis 20 Meter möglich. Beim Offshore-Tauchen werden Tiefen bis 40 Meter erreicht. Die Ausrüstung kann in einem der Tauchzentren ausgeliehen werden. Tauchneulinge werden gerne in den Tauchzentren gesehen. In speziellen Kursen können Unerfahrene erste Eindrücke sammeln und Geübte können Kurse wie Wrack- und Nachttauchen oder Unterwasserfotographie belegen. Wichtig ist, dass Taucher ein ärztliches Attest und den Tauchschein mitbringen.

 

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